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>> ALANUS Hochschule für Kunst und Gesellschaft (Bonn/Mannheim)

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"Kunst und Wissenschaft (und Wirtschaft) im Dialog" - 2000 handverlesene Studierende
https://www.youtube.com/watch?v=ZUMpRqiJpHk
Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft ist eine seit 2002 staatlich anerkannte private Kunsthochschule mit Standorten in Alfter und Mannheim. Trägerin der Hochschule ist die Alanus Hochschule gGmbH, deren alleinige Gesellschafterin die Alanus Stiftung ist. Hauptgesellschafterin der Alanus Stiftung ist die Software AG – Stiftung. Den Vorstand der Alanus Stiftung bilden Jens Maurer (Software AG-Stiftung) und Joachim Schledt (Alnatura GmbH).

Inhaltsverzeichnis

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Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johannishof, Lochkamerafoto 1999
Campus I Johannishof
Campus II an der Villestraße
Die Hochschule ist aus einer 1973 gegründeten freien, anthroposophisch ausgerichteten Kunststudienstätte hervorgegangen und hält die Tradition einer querfachlichen Verbindung der künstlerischen Tätigkeiten aufrecht. In den fast 30 Jahren vor der offiziellen Anerkennung bestand die damalige Alanus Hochschule Alfter (AHA) aus einem über die Jahre umgebauten alten Bauernhof auf einer Anhöhe oberhalb der Ortschaft Alfter, dem Johannishof. Hier befinden sich bis heute die Malerateliers, die Darstellenden Künste (Eurythmie, Schauspiel), das Hoftheater (Großer Saal), die Mensa mit einer Cafeteria sowie Teile der Verwaltung. Zusätzlich wurde das Schloss Alfter genutzt, wo u. a. die Architekten untergebracht waren. Nach 2002 wurde das Areal um neue Bildhauerateliers, einen weiteren Verwaltungs- und Versorgungstrakt sowie ein Gästehaus am „Campus I“ erweitert. Seit 2002 ist die Hochschule in den Bereichen Kunst und Wissenschaft in Lehre und Forschung tätig. 2009 eröffnete der neu gebaute „Campus II“, der heute die Fachbereiche Architektur, Bildungswissenschaft, Kunsttherapie und Wirtschaft beherbergt. Die Software AG-Stiftung investierte 14 Millionen Euro in den Neubau und vermietet die Gebäude an die Alanus Hochschule. Der Wissenschaftsrat hat die Hochschule 2010 ohne Auflagen für zehn Jahre akkreditiert sowie das Promotionsrecht für den Fachbereich Bildungswissenschaft „In einer fünfjährigen Bewährungsphase (…) unter Beteiligung von nordrhein-westfälischen Universitäten“ zugesprochen.[2] Seit 2011 kooperierte der Fachbereich Bildungswissenschaft der Hochschule im Bereich der Lehrerbildung mit dem Institut für Waldorfpädagogik, Inklusion und Interkulturalität in Mannheim. Im September 2014 wurde das Institut ein Teil der Hochschule und die staatliche Anerkennung der Hochschule auf das Institut ausgeweitet.[3] Namensgeber der Hochschule ist Alanus ab Insulis (ca. 1120 bis 1202), der an der Schule von Chartres lehrte. Dem Kreis der Förderer der Hochschule gehören unter anderem folgende Firmen und Institutionen an:

Studium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Studiengänge können an der Alanus-Hochschule in Alfter absolviert werden:
  • Architektur und Stadtraum (Bachelor of Arts), Vollzeit
  • Prozessarchitektur (Master of Arts), Teilzeit
  • Bildende Kunst Bildhauerei / Installation / Medien (Bachelor of Fine Arts), Vollzeit
  • Bildende Kunst Malerei / Grafik / Fotografie (Bachelor of Fine Arts), Vollzeit
  • Bildende Kunst (Master of Fine Arts), Vollzeit
  • Schauspiel (Diplom), Vollzeit
  • Eurythmie (Bachelor of Arts), Vollzeit
  • Eurythmie (Master of Arts), Vollzeit oder Teilzeit
  • Kunsttherapie/Sozialkunst (Bachelor of Arts), Teilzeit
  • Kunsttherapie (Master of Arts), Vollzeit
  • Kindheitspädagogik (Bachelor of Arts), Vollzeit und Teilzeit
  • Kunst-Pädagogik-Therapie (Bachelor of Arts), Vollzeit
  • Lehramt Kunst (Master of Arts), Vollzeit
  • Heilpädagogik (Master of Arts), Teilzeit
  • Pädagogik mit Schwerpunkt Waldorfpädagogik/Schule und Unterricht (Master of Arts), Teilzeit
  • Pädagogik mit Schwerpunkt Pädagogische Praxisforschung (Master of Arts), Teilzeit
  • Pädagogik mit Schwerpunkt betriebliche Berufspädagogik/Erwachsenenbildung (Master of Arts), Teilzeit
  • Pädagogische Praxisforschung (Master of Education), Teilzeit
  • Philosophy, Arts and Social Entrepreneurship / Philosophie, Kunst und Gesellschaft (Bachelor of Arts), Vollzeit
  • Philosophy of Social Innovation (Master of Arts), Teilzeit
  • BWL (Bachelor of Arts), Vollzeit
  • BWL (Master of Arts), Teilzeit
Am Standort Mannheim werden außerdem folgende Studiengänge angeboten:
  • Social Care/Heilpädagogik (Bachelor of Arts), Vollzeit
  • Waldorfpädagogik (Bachelor of Arts), Vollzeit
  • Waldorfpädagogik Schwerpunkt Klassenlehrer (Master of Arts), Vollzeit
  • Waldorfpädagogik Schwerpunkt Inklusion (Master of Arts), Vollzeit
Seit 2009 werden die Absolventen des Diplomstudiengangs Schauspiel/Sprechkunst in die ZAV-Künstlervermittlung aufgenommen, die staatliche Agentur für die Vermittlung von darstellenden Künstlern an Bühnen-, Fernseh- und Filmprojekte. Die Zulassung zum Bildhauerei- und Malereistudium ist an eine Eignungsprüfung gebunden. Ebenso die Zulassung zu den Studiengängen Schauspiel, Eurythmie, Architektur, Kunst-Pädagogik-Therapie, Kunsttherapie/Sozialkunst sowie Kunsttherapie. Der vierjährige Bachelor im Fachbereich Architektur steht in Kooperation mit dem Deutschen Werkbund.[4]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das seit September 2014 zur Hochschule gehörende Institut für Waldorfpädagogik, Inklusion und Interkulturalität wurde 2011 von der Trägergesellschaft der Freien Hochschule Mannheim gegründet, nachdem dieser die Akkreditierungdurch den Wissenschaftsrat verweigert wurde.[5] Die Freie Hochschule Mannheim erreiche auf „einer grundsätzlichen Ebene nicht die für eine Hochschule erforderliche Wissenschaftlichkeit“, so das Urteil des Wissenschaftsrates. Dies würde „die Vielfalt methodischer Ansätze und den Anspruch [betreffen], den in den Erziehungswissenschaften üblichen Standards gerecht zu werden“. Ohne eine solche Klärung bestehe jedoch „die Gefahr, eine spezifische, weltanschaulich geprägte Pädagogik im Sinne einer außerwissenschaftlichen Erziehungslehre zur Grundlage einer Hochschuleinrichtung zu machen.“ Wegen der 2011 begonnenen Kooperation mit der Alanus Hochschule fanden weiterhin Studienveranstaltungen in Mannheim statt. Die Prüfungen erfolgten an der Alanus Hochschule. In einem Artikel der Wochenzeitung Die Zeit wurde dies als „Trick“ bezeichnet, um das negative Votum des Wissenschaftsrates zu umgehen. Insgesamt würden über solche privaten Hochschulen „Pseudowissenschaften“ höhere Weihen erlangen.[6]

Fakultäten & Fachbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fakultät für Kunst und Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • FB 01: Fachbereich Bildende Kunst
  • FB 02: Fachbereich Darstellende Kunst
  • FB 03: Fachbereich Architektur

Fakultät für Human- und Gesellschaftswissenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • FB 04: Fachbereich Künstlerische Therapien
  • FB 05: Fachbereich Bildungswissenschaft
  • FB 06: Fachbereich Wirtschaft

Lehrkräfte und Absolventen der Hochschule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Quelle: Wikipedia (abgerufen am 12.12.2016)
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